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| Gaststätten |
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Gasthaus
"Zur Krone" |
Als
Bürgerhaus gebaut, erhielt es im 18. Jahrhundert
seine heutige Form. Das Grundstück schließt
im hinteren Teil mit der alten Stadtmauer ab. Im
deutsch-französischen Krieg, während der
Schlacht bei Jena am 10. Oktober 1806, wurde in
Blankenhain das Hauptquartier der preußischen
Armee aufgeschlagen und zahlreiche Persönlichkeiten,
wie Friedrich Wilhelm III - König von Preußen,
und Königin Luise von Preußen, übernachteten
hier. Eine Gedenktafel am Haus erinnert an den königlichen
Besuch. Seit einigen Generationen ist die Gaststätte im Familienbesitz. |
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"Zum Güldenen Zopf" - Historisches
Gasthaus und Hotel |
Blankenhains
ältester Gasthof am "alten Markt" und
an der früheren "Kupferstraße" gelegen.
Ausspanne für die Fuhrwerke im Mittelalter. Bereits
1541 genannt. Inschrift neben der Eingangstür: "Das
Haus steht in Gottes Hand, zum Güldenen Zopf ist
es genannt, 1565, Hans Keiser."
An der Handelsstraße Leipzig-Nürnberg-Venedig
gelegen, erlebte der "Güldene Zopf" im
18. und 19. Jahrhundert seine Blütezeit. Nach dreimaliger
Feuersbrunst im Laufe der Jahrhunderte und Nutzung
als FDGB-Urlauberhotel zu DDR-Zeiten wurde er nach
umfangreicher Restaurierung 1997 wiedereröffnet. |
Der Name
"Güldener Zopf" soll von einem früheren
Wirt namens Güldenzopf stammen, der als einer der
reichsten Einwohner galt. Andere Quellen erzählen,
die goldenen Haare einer Wirtin seien Namens gebend
gewesen. Im "Zopf" war im vorigen Jahrhundert
für einige Jahre auch das Abfertigungszimmer für
die Postexpedition untergebracht. Nach 1945 für
einige Zeit als "Jugendklubhaus" genutzt.
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| Die Schnitzereien an
der Fassade stammen von dem Blankenhainer Holzbildhauer
Anding-Wagner, wurden 1936 gefertigt und symbolisieren
die Entwicklung des Staates aus dem Bauerntum. |
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