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Christian
Andreas Wilhelm Speck fand 1780, dass sich aus
den hier vorkommenden Erden und Gesteinen "ein
gut Porzellan und Steingut" herstellen ließ.
Am 01. Juli 1790 erteilte Graf Karl Friedrich
von Hatzfeld in Wien die Konzession zur Porzellanherstellung.
Daraufhin gründete Christian Speck jene Thüringer
Manufaktur, die sich in den folgenden Jahren bis
heute eng mit der Stadt Weimar verbunden fühlt,
und deren Erzeugnisse sich schon bald größter
Beliebtheit erfreuten: Weimar Porzellan.
Seit über 200 Jahren ist es das Anliegen des Unternehmens,
Qualitätsporzellan im Service- und Geschenkartikelbereich
mit traditionellem Anspruch in hoher Veredelung
zu fertigen. "Weimar Porzellan" verkörpert
die ideale Verbindung von traditionsreichem Thüringer
Porzellanhandwerk mit den technischen Möglichkeiten
eines Unternehmens unserer Zeit. Wenn auch die Formen
und Dekore noch so unterschiedlich sind - mal biedermeierliche
Behaglichkeit, mal edler Klassizismus oder zeitlose
Eleganz - das Porzellan ist doch Ausdruck jener
"drey Qualitaeten", die Johann Friedrich
Böttger, den Erfinder des "weißen Goldes",
so am "Porcellain" faszinierten: "Als
erstlich die Schönheit, zum andern die Rarität und
drittens die mit beyden verknüpfte Nutzbarkeit."
In einem Brief an Frau von Stein bemerkt der
große Dichter und Geheimrat Johann Wolfgang von
Goethe: "... das Porzellan ist gut, besser
als man es gantz in der Nähe zu machen vermag
und nicht teuerer."
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