| Zeitraum
1900 - 2001 |
| 1900 |
Nach der Erbauung
der neuen "Bürgerschule" in
der Tannrodaer Straße wird die alte
Schule an der Kirche ausgebaut. Ein Zweigverein
des Thüringer Waldvereines gründete
sich in Blankenhain, danach kam es zum Zusammenschluss
mit dem Blankenhainer Verschönerungsverein.
Nach Zustimmung der Großherzoglichen
Forstverwaltung wurde ein Promenadenweg von
der Kohlstatt (Freibad) nach dem Dambachsgrund
zu angelegt. Als landwirtschaftlicher Betrieb
für das Hospital (Anstalt für Geisteskranke)
wurde das Freigut Krakau angekauft |
| 1901 |
Regulierung des
Fußweges in der Rudolstädter Straße |
| 1902 |
Errichtung der neuen
Post; Instandsetzung der Bahnhofstraße
ab dem neuen Postgebäude. Innerhalb der
Stadt wurden verschiedene Übergänge
hergestellt, auch der Klingelgraben zum Teil
mit eiserner Barriere versehen. Eine Schutzhütte
am Gräfinbörnchen wurde erbaut und
der Zugangsweg seitens der Forstverwaltung
wieder hergestellt. |
| 1904 |
Anlässlich
des Gau-Turnfestes besuchte der Großherzog
die Stadt; in Lengefeld wird der neuerbaute
Saal eingeweiht. |
| 1906 |
Die Genossenschaftsmolkerei
wird gegründet, ebenso die höhere
Privatschule.
Blankenhain erhält endlich Strom durch eine
Überlandzentrale |
| 1907 |
Die gesamte Stadt
wird an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen. |
| 1908 |
In der Bahnhofstraße
sollen die Lindenbäume gefällt werden;
durch die Erschließung von zwei neuen
Wasserquellen in der Kohlstatt und in der
Altdörnfelder Flur konnte eine neue Hochdruckwasserleitung
entstehen; der Tennisplatz wird eingeweiht. |
| 1909 |
Am Kalkberg bricht
das Erdreich ein, am Vogtplatz wird ein Springbrunnen
aufgebaut; das Waldbad Schwarza wird eröffnet;
der neue Karolinenturm wird feierlich eingeweiht;
das Rittergut Spaal wird versteigert. |
| 1910 |
Die Maschinenfabrik
Witting (Ford Klöpfel) kauft das Seemühlengrundstück
(Söhlental). |
| 1911 |
In der neuen Friedhofs-
und Begräbnisordnung werden Beerdigungsgebühren
festgelegt; eine Schulchronik erscheint in
15 Fortsetzungen. |
| 1913 |
Die Stadtbrauerei
geht in Konkurs - das Brauhaus Saalfeld erwirbt
sie; der Großherzog besucht die Gemeinden
Keßlar und Drößnitz; das
kirchliche Gemeindeblatt "Heimatglocken"
erscheint erstmalig; zum 100. Jahrestag der
Völkerschlacht bei Leipzig findet eine
Gedenkfeier statt, dabei wird der Karolienenturm
erleuchtet und auf dem Schulhof eine Jubiläumseiche
gepflanzt. |
| 1914 |
Der Friedhof wird
300 Jahre alt |
| 1915 |
Man feiert den 100.
Geburtstag des Großherzogtums Sachsen
- Weimar - Eisenach |
| 1920 |
Im Hotel "Kaiser-Friedrich"
(heute Parkhotel) wird das Zentrallichtspieltheater
(Kino) eröffnet; in der Porzellanfabrik
und bei der Bahn wird gestreikt, die Kriegsgefangenen
kehren heim. |
| 1921 |
In Blankenhain wird
gegen die hohen Lebensmittelpreise demonstriert. |
| 1924 |
Im Lindenhaus wird
ein Lichtspieltheater eröffnet; im Schafteich
(heute Parkplatz vor dem Bad) ist das Baden
erlaubt. |
| 1925 |
Die Postautolinie
Blankenhain-Rudolstadt fährt zum ersten Mal |
| 1926 |
Der Neubau des Erziehungsheimes
in Egendorf wird durchgeführt; der Sportplatz
wird fertig gestellt. |
| 1927 |
Unser Bürgermeister
Oskar Schneider feiert sein 50 jähriges
Dienstjubiläum; das Blankenhainer Kreisblatt
feiert den 50. Jahrestag der ersten Ausgabe;
das Kraftwerk in Thüringen verlegt sein
Ingenieurbüro nach Blankenhain. |
| 1928 |
Die Badeanstalt
Söhlental wird eröffnet, man verzeichnet
Rekordbesucherzahlen; das Gebäude der
Stadtkirche wird an die Stromversorgung angeschlossen. |
| 1931 |
Gegen die Stadt
wird eine Bausperre verhängt, wegen Unter-Tarif-Zahlung;
Litfasssäulen stören das Stadtbild;
in den Fischteich wird eine Fontäne eingebaut;
die Rathausuhr wird künftig beleuchtet;
die Schwesternstation Blankenhain feiert ihr
40. Jubiläum. |
| 1932 |
Eine Volksbücherei
wird eröffnet; am Kötsch wird die
"Egert-Bank" zu Ehren des Schul-Rektors
und Chronikschreibers eingeweiht. |
| 1933 |
Erwerbslose demonstrieren
im Rathaus; die Landesführerschule Egendorf
wird eröffnet, eine Gemälde-Ausstellung
von Max Oehler: "Das schöne Blankenhain"
ist zu sehen; bis zum Jahr 1933 gab es in
Blankenhain 59 Vereine. |
| 1934 |
Die Straße
von Blankenhain nach Tannroda wird neu gebaut;
Muffelwild aus Korsika wird in den umliegenden
Wäldern ausgesetzt und angesiedelt; es
entstanden Proteste gegen die Abholzung der
Lindenstraße. |
| 1938 |
Die neue Straße
(Bebelstraße) wird für den Verkehr
freigegeben. |
| 1940 |
Französische
Kriegsgefangene werden in Blankenhain zum
Arbeitsdienst gezwungen; die Landesheilanstalt
wird aufgelöst. |
| 1941 |
Der Selbstwähl-Fernsprechdienst
wird eingeführt; die Volksbücherei
wird vom Schloß in die Schule verlegt;
ein modernes Schwimmbad ist im Söhlental
geplant; es wird die Kunstschmiede gegründet;
auf der Eisenbahnstrecke Weimar-Blankenhain
wird ein neuer Triebwagen eingesetzt. |
| 1942 |
Eine neue Luftschutzsirene
wird installiert. |
| 1943 |
Die Volksbücherei
wird in die alte Schule am Kirchplatz verlegt. |
| 1945 |
Stürzte im
Zusammenhang mit der Bombardierung Weimars
ein US-Bomber im Wald beim Steinbach-Börnchen
ab (Februar); am 12. April marschierten die
amerikanischen Truppen in die Stadt ein, ihre
ersten Befehle waren ein Ausgehverbot, die
Abgabe sämtlicher Waffen, Ferngläser
und Fotoapparate, die Beschlagnahme von Wohnungen
und Häusern für die Besatzer, an
diesem Tag sind zwei Blankenhainer Bürger
umgekommen, der Schornstein der Firma Böhm
& Liebeskind ist eingestürzt. |
| 1946 |
Machte sich eine
Bereinigung der Stadtverwaltung nötig,
dabei trennte man sich von vier Mitarbeitern,
die Nazilehrer wurden entlassen, Neulehrer
wurden eingestellt. In der Stadt wohnten 3.366
Einheimische und 2.145 Evakuierte. Das Pachtgut
Egendorf und das Staatsgut Krakau kamen im
Frühjahr 1946 in Verwaltung der Sowjetischen
Militäradministration, das Stadtgut Blankenhain
kam in Kommunalverwaltung und zur Aufteilung.
Es kam zur Sequestierung der hiesigen Druckerei,
womit auch das Blankenhainer Kreisblatt eingestellt
werden musste. Es fehlte an allem, Nägel
wurden aus Stacheldraht hergestellt, Schuhe
wurden aus Stroh geflochten, man ging zum
Kartoffelstoppeln, Ährenlesen und Lindenblütensammeln,
für alle diese Arbeiten brauchte man
aber behördliche Genehmigung. Es wurde
eine Viehkartei eingerichtet, um einen Überblick
zu haben. |
| 1947 |
Für deutsche
Zivilisten bestand Jagdverbot, als Nachfolgeorganisation
des Frauenausschusses wird die Volkssolidarität
gegründet, die Wirtschaft in unserer
Stadt lief langsam wieder an, die Porzellanfabrik
produzierte wieder, ebenso die holzverarbeitenden
Betriebe, in der Brauerei entstand eine Teigwarenfabrik,
bei Fa. Carstens eine Wirk- und Strickwarenfabrik,
außerdem ein chemisch-pharmazeutischer
Betrieb. |
| 1948 |
Arbeiter übernehmen
die Partnerschaft über die Neubauernsiedlung
Egendorf durch Ernteeinsätze und Lieferung
von Schlacke, welche mit Zement vermischt
Baumaterial für die Siedlungshäuser
ergab. Das Porzellanwerk Carstens wird in
Volkseigentum überführt. |
| 1949 |
Bei der Versorgung
der Bevölkerung mit lebensnotwendigem
gab es immer noch große Schwierigkeiten,
es gab noch Einschränkungen beim Stromverbrauch,
Bezugscheine für Textilien und Schuhe,
Lebensmittelkarten, Körperseife gab es
nur auf Zuteilung, für landwirtschaftliche
Produkte bestand weiterhin Ablieferungspflicht,
Kraftfahrer mussten Fahrtennachweisbücher
führen, zur Kontrolle des Kraftstoffverbrauches. |
| 1950-1954 |
Eine städtische
Müllabfuhr wurde eingerichtet; 1952 eröffnete
man eine staatliche Zahnarztpraxis im Krankenhaus;
ein Stadtgärtner wurde eingestellt; für
auswärtige Schüler der Oberschule
und Lehrlinge der Porzellanfabrik wurde ein
Internat eingerichtet; in der ehemaligen Brauerei
entstand das VEB Bekleidungswerk; das Krankenhaus
erhielt einen Betriebskindergarten; eine neue
Friedhofsordnung wurde beschlossen; ein Bekanntmachungs-
und Anzeigenblatt für Blankenhain und
Umgebung wurde herausgegeben; trotzdem gab
es noch erhebliche Engpässe bei der Versorgung
mit Textilien, Seife, Glühbirnen, auch
die Lebensmittelkarten waren noch nicht abgeschafft.
1952 erhielt der Rat der Stadt vom Rat des
Bezirkes Erfurt eine Anerkennungsurkunde für
besondere Leistungen zur Stromeinsparung und
zur Verbesserung der Energieversorgung. Eine
Mütterberatungsstelle wurde eingerichtet,
für die Schulspeisung entstand eine Schulküche,
in den Heimstätten wurde Kanalisierungsarbeiten
durchgeführt, das Freibad wurde in dieser
Zeit von vielen freiwilligen Helfern erbaut.
13. Juni 1954 - Bau des Waldbades Blankenhain |
| 1956 |
Festwoche zur 700
Jahrfeier Blankenhains vom 23.6. - 1.7. Aus
diesem Anlaß wurde gegenüber dem
Parkhotel eine Linde gepflanzt. Später
stellte sich allerdings heraus, dass dieses
Jubiläum bereits vier Jahre früher
(1952) hätte gefeiert werden können,
trotzdem war das Fest ein unvergessliches
Erlebnis für alle Beteiligten und Gäste.
Die landwirtschaftliche Berufsschule "Thomas
Müntzer" konnte im gleichen Jahr
eingeweiht werden. |
| 1957 |
Im Schloß
wurde der Kulturraum umgebaut und eingerichtet. |
| 1958 |
Am 28.05. konnten
die Lebensmittelkarten abgeschafft werden.
Die HO-Gaststätte "Bergschlösschen"
(Veteranenclub) wurde eröffnet, es entstand
weiterhin eine Fleisch- und Wurstwarenfabrik
(Moisa). |
| 1959 |
Im Park wurde eine
Konzertmuschel gebaut. Der Volkschor feierte
sein 100 jähriges Bestehen, aus diesem
Anlaß fand ein Freundschaftssingen mit
400 Sängern statt. |
| 1960 |
Am Turnhallenbau
an der Teichstraße leisteten Schüler
und Lehrer 1.900 NAW-Stunden; das Pflegeheim
mit 30 Betten konnte übergeben werden. |
| 1961 |
Ein Hochwasser hielt
die Bevölkerung in Atem / Eröffnung der Turnhalle |
| 1962 |
Die Firma Knopf
& Kieser wurde in die PGH aufgenommen;
VEB Sportmoden lieferte an 30 Spezialgeschäfte;
das HO-Kaffee "Expresso" wurde eröffnet. |
| 1963 |
Mit dem Turmdrehkran
entstand in der Bebelstraße ein neuer
Wohnblock für 12 Familien.
Für den neuen Kindergarten in der Villa
Fasolt stellt die Stadt 30.000 M zu Verfügung.
|
| 1964 |
Die Wasserwirtschaft
Blankenhain wurde von der VEB Wasserwirtschaft
Weimar übernommen, in der Breitscheidstraße
entstand eine moderne Wäscherei für
den ganzen Kreis; Eröffnung einer neu
erbauten Minol-Tankstelle in der Rudolstädter
Straße, Enthüllung des Gedenksteines
für Friedrich Leßner; Dachstuhlbrand
im "Güldenen Zopf"; der Hortbau
wurde großenteils im NAW durchgeführt. |
| 1966 |
Beginn des Schulanbaues;
die PGH Frico richtet Salons in Lohma, Loßnitz,
Mechelroda, Keßlar und Rittersdorf ein;
im Söhlental wird ein 150 m tiefer Brunnen
gebaut. |
| 1967 |
Pistolenschießstand
wurde fertiggestellt, im Krankenhaus wurde
eine betriebseigene Kindergrippe eingeweiht,
der Schulerweiterungsbau konnte übergeben
werden |
| 1968 |
Gemeinde Rottdorf
feierte ihr 1200-jähriges Bestehen |
| 1969 |
Das FDGB Ferienheim
zum "Güldenen Zopf" konnte
nach Rekonstruktion neu eröffnet werden;
ebenso das Gasthaus "Thüringer Hof"
als Kulturhaus der LPG-Gemeinschaftseinrichtung;
in der Friedrichstraße wurde eine HO-Verkaufsstelle
für Obst und Gemüse eröffnet
(Fruchtbasar); die Mitglieder der Kleingartenanlage
Rodeland haben im NAW ein Kulturhaus im Wert
von 70.000 M erbaut; das umgestaltete Heimatmuseum
konnte zum 20. Jahrestag der DDR wieder eröffnet
werden, die Leitung übernahm der Stadtarchivar
Richard Schröter. |
| 1973 |
Eröffnung der
neuerbauten Kinderkombination (Kindergarten
und Kindergrippe in einem Haus). |
| 1975 |
In der Ost- und
Friedensstraße wurden 56 Wohnungen gebaut. |
| 1977 |
In der Straße
der Jungen Pioniere (jetzt Christian-Speck-Straße)
wurden 80 Wohnungen errichtet, die den Mitarbeitern
der Porzellanfabrik vorbehalten waren. |
| 1984 |
Für ca. 800.000
M wurde die Röntgenabteilung im Kreiskrankenhaus
modernisiert. |
| 1985 |
Das Ende des Kino
war gekommen - da das Gebäude baufällig
war, musste es abgerissen werden, als Übergangslösung
diente kurzzeitig der Schlosssaal. |
| 1987 |
Abriß von
vier Häusern am Blankenhainer "Nadelöhr"
(Marktstraße). |
| 1988 |
Baubeginn am Haus
der Dienste, eine Fertigstellung verzögerte
sich viele Jahre |
| 1990 |
Blankenhain baute
mit der hessischen Stadt Waldeck eine partnerschaftliche
Beziehung auf, diese überträgt sich
auf zahlreiche Vereine der Stadt. Binnen weniger
Monate wurde eine REWE-Kaufhalle und ein Toyota-Autohaus
erbaut. Das Ende des Bekleidungswerkes war
gekommen. |
| 1991 |
Die Regelschule
in der Christian-Speck-Straße wurde
renoviert, eine Abstrahlung der Fassade und
ein neues Dach machten das Gebäude zu
einem Schmuckstück. |
| 1992 |
Die Dr. Salvador-Allende-Straße
wurde in Weimarische Straße umbenannt.
Großbrand in der Pfennigspfeife, die
Blankenhainer Feuerwehrleute waren schnell
zur Stell, da sie gerade ihre Jahreshauptversammlung
beendet hatten. Der Bürgermeister gab
den Startschuß für den Ausbau des
Gewerbegebietes an der Waldecker Straße.
Der Abriß des Waldbades begann. In der
Christian-Speck-Straße wurden 72 neue
Wohnungen gebaut. Für die Summe von 1,8
Mill. DM wurde die sogenannte "Vogt'sche
Villa" (Förderschule) modernisiert.
Hinter der Post entstand mit Hilfe privater
Spenden ein schöner Kinderspielplatz.
Der Blankenhainer Seeteich (Söhlental)
wurde als Naturschutzgebiet erweitert. Baubeginn
für die Einfamilienhäuser am Viehhügel.
In der Bergstraße/ Sophienstraße
mussten drei baufällige Häuser abgerissen
werden. |
| 1993 |
850-Jahr-Feier in Hochdorf, zu dieser
Gelegenheit wurde die Gemeinde als "Schönster
Ort des Landkreises" ausgezeichnet. Auf
dem Kötsch stürzte ein Rettungshubschrauber
ab, dabei kamen zwei Menschen ums Leben. In
der Bebelstraße konnte eine neue Apotheke
eröffnet werden. Das ehemalige Waldbad
ist zur Großbaustelle geworden, noch
kann man nicht erkennen, wie es aussehen wird.
Die Treuhand verkauft das Porzellanwerk an
Herrn Hillebrand !Auf den Hausdächern
der Christian-Speck-Straße werden Sonnenkollektoren
für die Wärmegewinnung angebracht,
es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt
für die neuen Bundesländer. Für
das neue Bettenhaus im Kreiskrankenhaus wird
der erste Spatenstich durchgeführt. Im
ehemaligen Kohlenkeller des Rathauses wird
ein Ratskeller eingerichtet und eröffnet.
Im Gewerbegebiet siedeln sich die verschiedensten
Betriebe an. Fleischermeister Lemser hat die
Baulücke in der Sophienstraße nutzen
können und eine moderne Fleischerei bauen
können.Hinter Schwarza wird eine Großkläranlage
gebaut. Der Grundstein für den Bau der
neuen Sparkasse wird gelegt.
Im Oktober wird mit der Eingliederung der
Gemeinden Altdörnfeld/Neudörnfeld,
Hochdorf, Keßlar/ Lotschen/ Meckfeld,
Krakendorf/ Rettwitz, Lengefeld, Großlohma/
Kleinlohma, Loßnitz/ Söllnitz/
Obersynderstedt, Niedersynderstedt, Rottdorf,
Schwarza, Thangelstedt, Tromlitz in die Stadt
Blankenhain die Einheitsgemeinde Stadt Blankenhain
gebildet. |
| 1994 |
Ein Hochwasser,
fast so schlimm wie 1961, richtete im April
große Schäden an, auf der Baustelle
am Bad zerstörte es das gesamte Edelstahlbecken,
somit konnte das Bad nicht termingerecht eröffnet
werden. Im Juni kann aber dann doch eröffnet
werden, durch die heißen Temperaturen
wird das neue Erlebnisbad Blankenhain zum
Anziehungspunkt für Besucher, nicht nur
aus der Gegend. Die "Alte Molkerei"
wird umfassend rekonstruiert, in ihr finden
eine Kegelbahn, eine Gaststätte, die
Bibliothek, ein Jugendzimmer und eine Wildverkaufsstelle
Platz. Im Zentralgebäude wird mit der
Räumung von Wohnungen begonnen, dazu
hat man in der Christian-Speck-Straße
Sozialwohnungen gebaut. Wegen Baufälligkeit
werden die ehemalige Textil-HO und das Günthersche
Haus in der Bebelstraße abgerissen.
Der Bahnhof, der inzwischen einzustürzen
droht, wird abgerissen, auf dem Platz entsteht
ein PENNY-Lebensmittelmarkt.
Im April wird die Gemeinde Saalborn in die
Einheitsgemeinde Stadt Blankenhain aufgenommen.
|
| 1995 |
Nach umfangreichen
Bauarbeiten entsteht die Sophienpassage, eine
Einkaufsstraße, wie sie in anderen Kleinstädten
nicht gleich zu finden ist. Mit der Sanierung
der Wohnblöcke in der Friedensstraße/
Oststraße wird begonnen. Zahlreiche
Straßen der Innenstadt konnten bis heute
vollständig erneuert werden. Das ehemalige
Brauhaus findet einen neuen Hausherren, der
Kranichfelder Emil Pathe richtete darin den
Ilmtal-Verlag ein, so haben wir unser Amtsblatt
am Ort. Die Lengefelder feiern ihr 875 jähriges
Bestehen. Die Festwoche zum 250. Jahrestag
der Gründung der Büchsenschützenkompanie
und der Rückblick auf 250 Jahre Stadtentwicklung
werden zu einem unvergessenen Ereignis.
Im September werden die Gemeinden Drößnitz
und Wittersroda in die Einheitsgemeinde Stadt
Blankenhain aufgenommen. |
| 1996 |
25-jähriges Bestehen
der Blankenhainer-Blasmusikanten und es gab
den Spatenstich für den Golfplatz Blankenhain |
| 1997 |
Im Januar wird Neckeroda
feierlich in die EHG Blankenhain aufgenommen.
Die Einheitsgemeinde Blankenhain besteht damit
aus der Kernstadt Blankenhain und 23 Ortsteilen
im Kreis Weimarer Land. Der Verein Blankenhainer
Tafel e.V. gründet sich am 27.05. |
| 1999 |
5. Juni 1999 - feierliche
Übergabe des neuen Feuerwehrstützpunktes
November 1999 Einweihung des restaurierten
historischen Backhauses in Tromlitz |
| 2000 |
Am 1. Mai gründet
sich der Schlossverein Blankenhain e.V.
Vom 23.7. bis 27.8. wird erstmals seit 1994
das Schloss wieder der Öffentlichkeit
mit der Wanderausstellung "Denkmalschutz
im Weimarer Land" zugänglich gemacht. |
| 2001 |
im Juni ist die Dachsanierung
des Schlosses beendet und wird mit dem 1.
Schlossfest und dem Aufsetzen des Turmknopfes
feierlich begangen.
Am 31.August unterzeichnen 56 Gründungsstifter
die Errichtungserklärung zur Bürgerstiftung
Schloss Blankenhain, sie ist die erste Bürgerstiftung
Thüringens. |