1252-1700
1701-1799
1801-1899
1900-2001
Bahn
Brauerei
Wappen
Geschichte
 
Zeitraum 1900 - 2001
1900 Nach der Erbauung der neuen "Bürgerschule" in der Tannrodaer Straße wird die alte Schule an der Kirche ausgebaut. Ein Zweigverein des Thüringer Waldvereines gründete sich in Blankenhain, danach kam es zum Zusammenschluss mit dem Blankenhainer Verschönerungsverein. Nach Zustimmung der Großherzoglichen Forstverwaltung wurde ein Promenadenweg von der Kohlstatt (Freibad) nach dem Dambachsgrund zu angelegt. Als landwirtschaftlicher Betrieb für das Hospital (Anstalt für Geisteskranke) wurde das Freigut Krakau angekauft
1901 Regulierung des Fußweges in der Rudolstädter Straße
1902 Errichtung der neuen Post; Instandsetzung der Bahnhofstraße ab dem neuen Postgebäude. Innerhalb der Stadt wurden verschiedene Übergänge hergestellt, auch der Klingelgraben zum Teil mit eiserner Barriere versehen. Eine Schutzhütte am Gräfinbörnchen wurde erbaut und der Zugangsweg seitens der Forstverwaltung wieder hergestellt.
1904 Anlässlich des Gau-Turnfestes besuchte der Großherzog die Stadt; in Lengefeld wird der neuerbaute Saal eingeweiht.
1906 Die Genossenschaftsmolkerei wird gegründet, ebenso die höhere Privatschule.
Blankenhain erhält endlich Strom durch eine Überlandzentrale
1907 Die gesamte Stadt wird an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen.
1908 In der Bahnhofstraße sollen die Lindenbäume gefällt werden; durch die Erschließung von zwei neuen Wasserquellen in der Kohlstatt und in der Altdörnfelder Flur konnte eine neue Hochdruckwasserleitung entstehen; der Tennisplatz wird eingeweiht.
1909 Am Kalkberg bricht das Erdreich ein, am Vogtplatz wird ein Springbrunnen aufgebaut; das Waldbad Schwarza wird eröffnet; der neue Karolinenturm wird feierlich eingeweiht; das Rittergut Spaal wird versteigert.
1910 Die Maschinenfabrik Witting (Ford Klöpfel) kauft das Seemühlengrundstück (Söhlental).
1911 In der neuen Friedhofs- und Begräbnisordnung werden Beerdigungsgebühren festgelegt; eine Schulchronik erscheint in 15 Fortsetzungen.
1913 Die Stadtbrauerei geht in Konkurs - das Brauhaus Saalfeld erwirbt sie; der Großherzog besucht die Gemeinden Keßlar und Drößnitz; das kirchliche Gemeindeblatt "Heimatglocken" erscheint erstmalig; zum 100. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig findet eine Gedenkfeier statt, dabei wird der Karolienenturm erleuchtet und auf dem Schulhof eine Jubiläumseiche gepflanzt.
1914 Der Friedhof wird 300 Jahre alt
1915 Man feiert den 100. Geburtstag des Großherzogtums Sachsen - Weimar - Eisenach
1920 Im Hotel "Kaiser-Friedrich" (heute Parkhotel) wird das Zentrallichtspieltheater (Kino) eröffnet; in der Porzellanfabrik und bei der Bahn wird gestreikt, die Kriegsgefangenen kehren heim.
1921 In Blankenhain wird gegen die hohen Lebensmittelpreise demonstriert.
1924 Im Lindenhaus wird ein Lichtspieltheater eröffnet; im Schafteich (heute Parkplatz vor dem Bad) ist das Baden erlaubt.
1925 Die Postautolinie Blankenhain-Rudolstadt fährt zum ersten Mal
1926 Der Neubau des Erziehungsheimes in Egendorf wird durchgeführt; der Sportplatz wird fertig gestellt.
1927 Unser Bürgermeister Oskar Schneider feiert sein 50 jähriges Dienstjubiläum; das Blankenhainer Kreisblatt feiert den 50. Jahrestag der ersten Ausgabe; das Kraftwerk in Thüringen verlegt sein Ingenieurbüro nach Blankenhain.
1928 Die Badeanstalt Söhlental wird eröffnet, man verzeichnet Rekordbesucherzahlen; das Gebäude der Stadtkirche wird an die Stromversorgung angeschlossen.
1931 Gegen die Stadt wird eine Bausperre verhängt, wegen Unter-Tarif-Zahlung; Litfasssäulen stören das Stadtbild; in den Fischteich wird eine Fontäne eingebaut; die Rathausuhr wird künftig beleuchtet; die Schwesternstation Blankenhain feiert ihr 40. Jubiläum.
1932 Eine Volksbücherei wird eröffnet; am Kötsch wird die "Egert-Bank" zu Ehren des Schul-Rektors und Chronikschreibers eingeweiht.
1933 Erwerbslose demonstrieren im Rathaus; die Landesführerschule Egendorf wird eröffnet, eine Gemälde-Ausstellung von Max Oehler: "Das schöne Blankenhain" ist zu sehen; bis zum Jahr 1933 gab es in Blankenhain 59 Vereine.
1934 Die Straße von Blankenhain nach Tannroda wird neu gebaut; Muffelwild aus Korsika wird in den umliegenden Wäldern ausgesetzt und angesiedelt; es entstanden Proteste gegen die Abholzung der Lindenstraße.
1938 Die neue Straße (Bebelstraße) wird für den Verkehr freigegeben.
1940 Französische Kriegsgefangene werden in Blankenhain zum Arbeitsdienst gezwungen; die Landesheilanstalt wird aufgelöst.
1941 Der Selbstwähl-Fernsprechdienst wird eingeführt; die Volksbücherei wird vom Schloß in die Schule verlegt; ein modernes Schwimmbad ist im Söhlental geplant; es wird die Kunstschmiede gegründet; auf der Eisenbahnstrecke Weimar-Blankenhain wird ein neuer Triebwagen eingesetzt.
1942 Eine neue Luftschutzsirene wird installiert.
1943 Die Volksbücherei wird in die alte Schule am Kirchplatz verlegt.
1945 Stürzte im Zusammenhang mit der Bombardierung Weimars ein US-Bomber im Wald beim Steinbach-Börnchen ab (Februar); am 12. April marschierten die amerikanischen Truppen in die Stadt ein, ihre ersten Befehle waren ein Ausgehverbot, die Abgabe sämtlicher Waffen, Ferngläser und Fotoapparate, die Beschlagnahme von Wohnungen und Häusern für die Besatzer, an diesem Tag sind zwei Blankenhainer Bürger umgekommen, der Schornstein der Firma Böhm & Liebeskind ist eingestürzt.
1946 Machte sich eine Bereinigung der Stadtverwaltung nötig, dabei trennte man sich von vier Mitarbeitern, die Nazilehrer wurden entlassen, Neulehrer wurden eingestellt. In der Stadt wohnten 3.366 Einheimische und 2.145 Evakuierte. Das Pachtgut Egendorf und das Staatsgut Krakau kamen im Frühjahr 1946 in Verwaltung der Sowjetischen Militäradministration, das Stadtgut Blankenhain kam in Kommunalverwaltung und zur Aufteilung. Es kam zur Sequestierung der hiesigen Druckerei, womit auch das Blankenhainer Kreisblatt eingestellt werden musste. Es fehlte an allem, Nägel wurden aus Stacheldraht hergestellt, Schuhe wurden aus Stroh geflochten, man ging zum Kartoffelstoppeln, Ährenlesen und Lindenblütensammeln, für alle diese Arbeiten brauchte man aber behördliche Genehmigung. Es wurde eine Viehkartei eingerichtet, um einen Überblick zu haben.
1947 Für deutsche Zivilisten bestand Jagdverbot, als Nachfolgeorganisation des Frauenausschusses wird die Volkssolidarität gegründet, die Wirtschaft in unserer Stadt lief langsam wieder an, die Porzellanfabrik produzierte wieder, ebenso die holzverarbeitenden Betriebe, in der Brauerei entstand eine Teigwarenfabrik, bei Fa. Carstens eine Wirk- und Strickwarenfabrik, außerdem ein chemisch-pharmazeutischer Betrieb.
1948 Arbeiter übernehmen die Partnerschaft über die Neubauernsiedlung Egendorf durch Ernteeinsätze und Lieferung von Schlacke, welche mit Zement vermischt Baumaterial für die Siedlungshäuser ergab. Das Porzellanwerk Carstens wird in Volkseigentum überführt.
1949 Bei der Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigem gab es immer noch große Schwierigkeiten, es gab noch Einschränkungen beim Stromverbrauch, Bezugscheine für Textilien und Schuhe, Lebensmittelkarten, Körperseife gab es nur auf Zuteilung, für landwirtschaftliche Produkte bestand weiterhin Ablieferungspflicht, Kraftfahrer mussten Fahrtennachweisbücher führen, zur Kontrolle des Kraftstoffverbrauches.
1950-1954 Eine städtische Müllabfuhr wurde eingerichtet; 1952 eröffnete man eine staatliche Zahnarztpraxis im Krankenhaus; ein Stadtgärtner wurde eingestellt; für auswärtige Schüler der Oberschule und Lehrlinge der Porzellanfabrik wurde ein Internat eingerichtet; in der ehemaligen Brauerei entstand das VEB Bekleidungswerk; das Krankenhaus erhielt einen Betriebskindergarten; eine neue Friedhofsordnung wurde beschlossen; ein Bekanntmachungs- und Anzeigenblatt für Blankenhain und Umgebung wurde herausgegeben; trotzdem gab es noch erhebliche Engpässe bei der Versorgung mit Textilien, Seife, Glühbirnen, auch die Lebensmittelkarten waren noch nicht abgeschafft. 1952 erhielt der Rat der Stadt vom Rat des Bezirkes Erfurt eine Anerkennungsurkunde für besondere Leistungen zur Stromeinsparung und zur Verbesserung der Energieversorgung. Eine Mütterberatungsstelle wurde eingerichtet, für die Schulspeisung entstand eine Schulküche, in den Heimstätten wurde Kanalisierungsarbeiten durchgeführt, das Freibad wurde in dieser Zeit von vielen freiwilligen Helfern erbaut.
13. Juni 1954 - Bau des Waldbades Blankenhain
1956 Festwoche zur 700 Jahrfeier Blankenhains vom 23.6. - 1.7. Aus diesem Anlaß wurde gegenüber dem Parkhotel eine Linde gepflanzt. Später stellte sich allerdings heraus, dass dieses Jubiläum bereits vier Jahre früher (1952) hätte gefeiert werden können, trotzdem war das Fest ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten und Gäste. Die landwirtschaftliche Berufsschule "Thomas Müntzer" konnte im gleichen Jahr eingeweiht werden.
1957 Im Schloß wurde der Kulturraum umgebaut und eingerichtet.
1958 Am 28.05. konnten die Lebensmittelkarten abgeschafft werden. Die HO-Gaststätte "Bergschlösschen" (Veteranenclub) wurde eröffnet, es entstand weiterhin eine Fleisch- und Wurstwarenfabrik (Moisa).
1959 Im Park wurde eine Konzertmuschel gebaut. Der Volkschor feierte sein 100 jähriges Bestehen, aus diesem Anlaß fand ein Freundschaftssingen mit 400 Sängern statt.
1960 Am Turnhallenbau an der Teichstraße leisteten Schüler und Lehrer 1.900 NAW-Stunden; das Pflegeheim mit 30 Betten konnte übergeben werden.
1961 Ein Hochwasser hielt die Bevölkerung in Atem / Eröffnung der Turnhalle
1962 Die Firma Knopf & Kieser wurde in die PGH aufgenommen; VEB Sportmoden lieferte an 30 Spezialgeschäfte; das HO-Kaffee "Expresso" wurde eröffnet.
1963 Mit dem Turmdrehkran entstand in der Bebelstraße ein neuer Wohnblock für 12 Familien.
Für den neuen Kindergarten in der Villa Fasolt stellt die Stadt 30.000 M zu Verfügung.
1964 Die Wasserwirtschaft Blankenhain wurde von der VEB Wasserwirtschaft Weimar übernommen, in der Breitscheidstraße entstand eine moderne Wäscherei für den ganzen Kreis; Eröffnung einer neu erbauten Minol-Tankstelle in der Rudolstädter Straße, Enthüllung des Gedenksteines für Friedrich Leßner; Dachstuhlbrand im "Güldenen Zopf"; der Hortbau wurde großenteils im NAW durchgeführt.
1966 Beginn des Schulanbaues; die PGH Frico richtet Salons in Lohma, Loßnitz, Mechelroda, Keßlar und Rittersdorf ein; im Söhlental wird ein 150 m tiefer Brunnen gebaut.
1967 Pistolenschießstand wurde fertiggestellt, im Krankenhaus wurde eine betriebseigene Kindergrippe eingeweiht, der Schulerweiterungsbau konnte übergeben werden
1968 Gemeinde Rottdorf feierte ihr 1200-jähriges Bestehen
1969 Das FDGB Ferienheim zum "Güldenen Zopf" konnte nach Rekonstruktion neu eröffnet werden; ebenso das Gasthaus "Thüringer Hof" als Kulturhaus der LPG-Gemeinschaftseinrichtung; in der Friedrichstraße wurde eine HO-Verkaufsstelle für Obst und Gemüse eröffnet (Fruchtbasar); die Mitglieder der Kleingartenanlage Rodeland haben im NAW ein Kulturhaus im Wert von 70.000 M erbaut; das umgestaltete Heimatmuseum konnte zum 20. Jahrestag der DDR wieder eröffnet werden, die Leitung übernahm der Stadtarchivar Richard Schröter.
1973 Eröffnung der neuerbauten Kinderkombination (Kindergarten und Kindergrippe in einem Haus).
1975 In der Ost- und Friedensstraße wurden 56 Wohnungen gebaut.
1977 In der Straße der Jungen Pioniere (jetzt Christian-Speck-Straße) wurden 80 Wohnungen errichtet, die den Mitarbeitern der Porzellanfabrik vorbehalten waren.
1984 Für ca. 800.000 M wurde die Röntgenabteilung im Kreiskrankenhaus modernisiert.
1985 Das Ende des Kino war gekommen - da das Gebäude baufällig war, musste es abgerissen werden, als Übergangslösung diente kurzzeitig der Schlosssaal.
1987 Abriß von vier Häusern am Blankenhainer "Nadelöhr" (Marktstraße).
1988 Baubeginn am Haus der Dienste, eine Fertigstellung verzögerte sich viele Jahre
1990 Blankenhain baute mit der hessischen Stadt Waldeck eine partnerschaftliche Beziehung auf, diese überträgt sich auf zahlreiche Vereine der Stadt. Binnen weniger Monate wurde eine REWE-Kaufhalle und ein Toyota-Autohaus erbaut. Das Ende des Bekleidungswerkes war gekommen.
1991 Die Regelschule in der Christian-Speck-Straße wurde renoviert, eine Abstrahlung der Fassade und ein neues Dach machten das Gebäude zu einem Schmuckstück.
1992 Die Dr. Salvador-Allende-Straße wurde in Weimarische Straße umbenannt. Großbrand in der Pfennigspfeife, die Blankenhainer Feuerwehrleute waren schnell zur Stell, da sie gerade ihre Jahreshauptversammlung beendet hatten. Der Bürgermeister gab den Startschuß für den Ausbau des Gewerbegebietes an der Waldecker Straße. Der Abriß des Waldbades begann. In der Christian-Speck-Straße wurden 72 neue Wohnungen gebaut. Für die Summe von 1,8 Mill. DM wurde die sogenannte "Vogt'sche Villa" (Förderschule) modernisiert. Hinter der Post entstand mit Hilfe privater Spenden ein schöner Kinderspielplatz. Der Blankenhainer Seeteich (Söhlental) wurde als Naturschutzgebiet erweitert. Baubeginn für die Einfamilienhäuser am Viehhügel.
In der Bergstraße/ Sophienstraße mussten drei baufällige Häuser abgerissen werden.
1993 850-Jahr-Feier in Hochdorf, zu dieser Gelegenheit wurde die Gemeinde als "Schönster Ort des Landkreises" ausgezeichnet. Auf dem Kötsch stürzte ein Rettungshubschrauber ab, dabei kamen zwei Menschen ums Leben. In der Bebelstraße konnte eine neue Apotheke eröffnet werden. Das ehemalige Waldbad ist zur Großbaustelle geworden, noch kann man nicht erkennen, wie es aussehen wird. Die Treuhand verkauft das Porzellanwerk an Herrn Hillebrand !Auf den Hausdächern der Christian-Speck-Straße werden Sonnenkollektoren für die Wärmegewinnung angebracht, es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt für die neuen Bundesländer. Für das neue Bettenhaus im Kreiskrankenhaus wird der erste Spatenstich durchgeführt. Im ehemaligen Kohlenkeller des Rathauses wird ein Ratskeller eingerichtet und eröffnet. Im Gewerbegebiet siedeln sich die verschiedensten Betriebe an. Fleischermeister Lemser hat die Baulücke in der Sophienstraße nutzen können und eine moderne Fleischerei bauen können.Hinter Schwarza wird eine Großkläranlage gebaut. Der Grundstein für den Bau der neuen Sparkasse wird gelegt.
Im Oktober wird mit der Eingliederung der Gemeinden Altdörnfeld/Neudörnfeld, Hochdorf, Keßlar/ Lotschen/ Meckfeld, Krakendorf/ Rettwitz, Lengefeld, Großlohma/ Kleinlohma, Loßnitz/ Söllnitz/ Obersynderstedt, Niedersynderstedt, Rottdorf, Schwarza, Thangelstedt, Tromlitz in die Stadt Blankenhain die Einheitsgemeinde Stadt Blankenhain gebildet.
1994 Ein Hochwasser, fast so schlimm wie 1961, richtete im April große Schäden an, auf der Baustelle am Bad zerstörte es das gesamte Edelstahlbecken, somit konnte das Bad nicht termingerecht eröffnet werden. Im Juni kann aber dann doch eröffnet werden, durch die heißen Temperaturen wird das neue Erlebnisbad Blankenhain zum Anziehungspunkt für Besucher, nicht nur aus der Gegend. Die "Alte Molkerei" wird umfassend rekonstruiert, in ihr finden eine Kegelbahn, eine Gaststätte, die Bibliothek, ein Jugendzimmer und eine Wildverkaufsstelle Platz. Im Zentralgebäude wird mit der Räumung von Wohnungen begonnen, dazu hat man in der Christian-Speck-Straße Sozialwohnungen gebaut. Wegen Baufälligkeit werden die ehemalige Textil-HO und das Günthersche Haus in der Bebelstraße abgerissen. Der Bahnhof, der inzwischen einzustürzen droht, wird abgerissen, auf dem Platz entsteht ein PENNY-Lebensmittelmarkt.
Im April wird die Gemeinde Saalborn in die Einheitsgemeinde Stadt Blankenhain aufgenommen.
1995 Nach umfangreichen Bauarbeiten entsteht die Sophienpassage, eine Einkaufsstraße, wie sie in anderen Kleinstädten nicht gleich zu finden ist. Mit der Sanierung der Wohnblöcke in der Friedensstraße/ Oststraße wird begonnen. Zahlreiche Straßen der Innenstadt konnten bis heute vollständig erneuert werden. Das ehemalige Brauhaus findet einen neuen Hausherren, der Kranichfelder Emil Pathe richtete darin den Ilmtal-Verlag ein, so haben wir unser Amtsblatt am Ort. Die Lengefelder feiern ihr 875 jähriges Bestehen. Die Festwoche zum 250. Jahrestag der Gründung der Büchsenschützenkompanie und der Rückblick auf 250 Jahre Stadtentwicklung werden zu einem unvergessenen Ereignis.
Im September werden die Gemeinden Drößnitz und Wittersroda in die Einheitsgemeinde Stadt Blankenhain aufgenommen.
1996 25-jähriges Bestehen der Blankenhainer-Blasmusikanten und es gab den Spatenstich für den Golfplatz Blankenhain
1997 Im Januar wird Neckeroda feierlich in die EHG Blankenhain aufgenommen. Die Einheitsgemeinde Blankenhain besteht damit aus der Kernstadt Blankenhain und 23 Ortsteilen im Kreis Weimarer Land. Der Verein Blankenhainer Tafel e.V. gründet sich am 27.05.
1999 5. Juni 1999 - feierliche Übergabe des neuen Feuerwehrstützpunktes
November 1999 Einweihung des restaurierten historischen Backhauses in Tromlitz
2000 Am 1. Mai gründet sich der Schlossverein Blankenhain e.V.
Vom 23.7. bis 27.8. wird erstmals seit 1994 das Schloss wieder der Öffentlichkeit mit der Wanderausstellung "Denkmalschutz im Weimarer Land" zugänglich gemacht.
2001 im Juni ist die Dachsanierung des Schlosses beendet und wird mit dem 1. Schlossfest und dem Aufsetzen des Turmknopfes feierlich begangen.
Am 31.August unterzeichnen 56 Gründungsstifter die Errichtungserklärung zur Bürgerstiftung Schloss Blankenhain, sie ist die erste Bürgerstiftung Thüringens.
1801 - 1899