| Zeitraum
1701 - 1799 |
| 1701 |
Es gab schon einen
Arzt und eine Apotheke in Blankenhain |
| 1745 |
Gründung einer Büchsenschützenkompanie
Blankenhain |
| 1746 |
Karl Friedrich,
Graf zu Hatzfeld und Gleichen übernahm
die Herrschaft Blankenhain von seiner Vormundin
und Mutter Karolina geb. Gräfin von Stadion,
in Breslau lebend |
| 1776 |
Großer Brand
in Neckeroda |
| 1783 |
Gemeindeordnung
von Rottdorf |
| 1790 |
Gründung der Porzellanfabrik
durch Christian Andreas Speck
Blankenhain verdankt Karl Friedrich das Vogelschießen
und die Ziegeln auf den Dächern |
| 1793 |
Karl Friedrich starb,
ein feierliches Leichenbegräbnis wurde
abgehalten
Der Trauerzug begab sich vom Schloss in die
Kirche, welche so voller Menschen war,
daß die Emporen einzustürzen drohten
und gestützt werden mussten. |
| 1794 |
der Neffe von Karl
Friedrich sollte in der Herrschaft nachfolgen,
welcher jedoch in einem Duell jung starb.
So fiel Blankenhain als heimgefallenens Lehen
an Mainz.
Die Verfassung blieb unter dem neuen Landesherrn
Karl Friedrich Joseph, Erzbischof von Mainz
unverändert. 8 Jahre lang fühlte
Blankenhain, dass unter dem "Krummstabe"
gut wohnen sei.
Die Abgaben wurden nicht erhöht. Die
Erbauer der Neugasse (Friedrichstrasse) bekamen
entweder das Holz zum Bauen geschenkt oder
es wurden ihnen lange Fristen zu Abschlagszahlungen
gesetzt. |
| 1799-1802 |
Bau des neuen
Schießhauses aus Mitteln der Kommune
und der Schützengesellschaft |